Grundlegender Irrtum: Die High Heels bleiben an.

Eigentlich eine hübsche Lesegeschichte im Wochenend-Magazin der Berliner Zeitung, in dem Nikolas Feireiss unter dem netten Titel Das Rad der Stadt (Hinweis für Leser ohne Ost-Vorkenntnisse: Der Rat der Stadt war die DDR-Bezeichnung für das kommunale Verwaltungsgremium) über das Fahrrad als Statussymbol im urbanen Raum sinniert:

Da ist es wohl kaum ein Zufall, dass in Mailand und Paris den Besuchern der Prêt-à-porter-Schauen neuerdings Räder angeboten werden, um von Defilee zu Defilee zu gelangen. Wenn es auch kaum vorstellbar ist, dass die Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour ihre High Heels und den Pelz ablegt, um aufs Rad zu steigen – ein Signal ist das schon. Es eröffnet eine lässige Option für alle, die nicht in der Limousine und mit Chauffeur vorfahren können.

Tja, Kollege. Da sind wir beim grundlegenden Missverständnis. Das Rad als selbstverständliches Transportmittel im urbanen Raum bedeutet ja gerade, dass frau ihre High Heels und den Pelz eben nicht ablegt, wenn sie aufs Rad steigt. Wie es zum Beispiel Copenhagen Cycle Chic als Botschaft transportiert: Style over Speed.

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